Dienstag, 6. Januar 2009

Schizophrenie oder Metamorphose?

Die besinnliche Weihnachtszeit ist zu Ende. Wir haben uns im Kreise der Familie und unseren Freunden auf das Wesentliche besinnt, uns als Christen oder weltliche Gutmenschen bekannt. Viele gute oder gutgemeinte Vorsätze wurden laut verkündet oder im Stillen endlich ins Auge gefasst. Alles wird besser werden, allen Zweiflern und bösen Zungen zum Trotz! Jetzt erst recht!

Wie für mich steht auch für viele andere morgen der erste Arbeitstag an. Wird sich etwas ändern? Werden wir endlich die guten Vorsätze in die Tat umsetzen? Und auf die Spitze getrieben: werden wir bessere Menschen sein? Werden wir die im Privaten vorgenommenen Dinge auch im harten Arbeitsalltag zum Besten geben und leben?

Provokant stelle ich hier die Frage: Schizophrenie oder Metamorphose? Wann werden wir uns aus dem Larvenstadium zum Adultstadium umwandeln und endlich die längst überfälligen Dinge in die Hand nehmen? Oder bleiben wir in dem unbefriedigendem Status hängen, dass wir im Alltag die Vorhaben als private intime Persönlichkeit unterdrücken und uns nur noch schemenhaft an die wichtigen Werte und Vorhaben erinnern?

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