Montag, 22. Juni 2009

Wenn ich ein Vöglein wär' ...

Da hat jemand den Vogel abgeschossen. Gefunden in der Onlineausgabe der Financial Times Deutschland.

Montag, 9. März 2009

Nobody said it was easy

Einfach ein wunderschöner Klassiker. Zeitlos gut.

Montag, 16. Februar 2009

5Bugs Konzert im Universum Stuttgart

Am Samstag Premiere: zum ersten mal betrat ich das Universum Stuttgart, den Club in der U-Bahnhaltestelle im Charlottenplatz. Grund? 5Bugs waren in Stuttgart zu Gast. Ende 2007 hatte ich die Jungs im Roxy in Ulm gesehen und sie hatten damals trotz überschaubarer Kulisse richtig gut und mit vollem Einsatz gerockt. Grund genug also, die Berliner Combo zu besuchen, wenn sie schon mal in der Nähe sind. Der erste Eindruck vom Club war positiv, spärlich und stilecht eingerichtet für einen Alternativschuppen. Die Kulisse, die sich wegen 5Bugs im Universum verlaufen hatte, war überschaubar. Es ist halt ein harter und steiniger Weg für Jungmusiker auf dem Weg ins Rockolymp. Mit vielen kleinen Gigs muss die Fanbase aufgebaut werden.

Das Konzert der Berliner ließ nichts zu wünschen übrig. Die Jungs hatten ihren Spaß und der Funke Sprang aufs Publikum über. Bezüglich des musikalischen Repertoires würde ich mir wünschen, dass sie etwas mutiger und experimentierfreudiger wären. Was sie leisten, ist sehr ordentlich! Keine Frage! Eingängige Rocksongs, mit Power rübergebracht. Für einen großen Durchbruch fehlt aber noch ein Quentchen Originalität. Das Konzert im Unviversum war unter dem Strich sehr gut, wir hatten unseren Spaß und kommen gewiss wieder, wenn die Jungs in der Schwabenmetropole sich wieder blicken lassen.

Dienstag, 10. Februar 2009

Feines neu entdeckt: ClickClickDecker



Ich bin sehr offen und neugierig, welch relativ unbekannte deutsche Musiker der Richtung Tomte, Kettcar, Madsen und Herrenmagazin es zu entdecken gibt. Ich danke Sabine, dass sie mir ClickClickDecker ans Herz gelegt hat. Bitte mehr davon!

Montag, 9. Februar 2009

Postar Tina Turner

In der Onlineausgabe der Financial Times Deutschland (Zürich bittet Superreiche zur Kasse) ist mir heute früh ein witziger Schreibfehler aufgefallen. Mittlerweile ist es korrigiert. Postar Tina Turner bei den Eidgenossen. Da sagt doch jemand, die Schweizer seien prüde.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Madsen / Herrenmagazin: wie wars denn nun?

Gerade bin ich zurück vom Madsen / Herrenmagazin Konzert im LKA in Stuttgart-Wangen und meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Der Laden war gut gefüllt, das Publikum gut drauf und die Bands bei bester Laune. Alles sehr vielversprechend!

Als Herrenmagazin (nicht in Vollbesetzung, Gitarrist war krank) loslegte war sofort klar: die Masse war wegen Madsen da. Nur ein marginaler Anteil kannte die Newcomers, geschweige denn wurden sie schonmal live erlebt. Sie spielten leider zu kurz, als dass der Funken richtig überspringen hätte können. Ich fand die Performance aber sehr gut. Man merkt aber auch, dass es ihnen an Erfahrung fehlt, mit einem größeren Publikum umzugehen. Die Ansagen sind etwas holprig, aber charmant authentisch. Die Bekennung zu Kettcar fand ich natürlich sehr nett. Die Jungs haben Spaß an der Musik und das merkt man. Ich wiederhole meine Prognose: Wenn sie ein zweites solides Album nachlegen, starten sie durch.
Madsen legte einen energetischen Auftritt hin. Zum ersten mal auf der Tour war die gesamte Band mit Crew gesund. Es stand also nichts im Wege, um den Laden zu rocken. Und wie er gerockt wurde! Nachtbaden, Du schreibst Geschichte, Die Perfektion ... alles war dabei und es wurde gesprungen und gegrölt, was das Zeug hielt. Ausgelassen friedliche Stimmung, sowie sie mir gefällt. Ich habe gar nicht genau darauf geachtet, doch so zwei Stunden müssen sie schon gespielt haben. So müssen Konzerte sein! Deutsche Gitarrenmusik gekonnt zelebriert!



Montag, 2. Februar 2009

Schwarzwald, oh Heimat, wie bist du so schön?!

Am Samstag auf dem Weg nach Tübingen, um dort den Simon, seines Zeichen angehender Germanist, zum gemeinsamen Stadionbesuch abzuholen, musste ich das Radio im Auto lauter machen: es kam eine Meldung auf SWR3 aus meiner Heimat, dem Kreis Freudenstadt, im idyllischen Schwarzwald gelegen. Ich hatte schon ein ungutes Gefühl, als ich hörte, dass gleich nach Lionel Richie ein Bericht aus der Schwarzwaldgemeinde Lossburg kommen würde. Als ich das letzte mal eine Meldung aus meinem Heimatkreis im Radio gehört hatte (Terrorfahndung im Schwarzwald: Geheimaktion in Wittlensweiler), war das nicht gerade gute Werbung für uns knorrige aber liebendwürdigen Schwarzwälder. Dieses mal musste ich vernehmen, dass der Bürgermeister aufgrund massiver Bedrohungen eines Hundehalters krankgeschrieben wurde. Der Hund wurde beschlagnahmt, nachdem dieser eine Frau gebissen hatte. Da musste ich mit dem Kopf schütteln. Das ist doch lächerlich. Was soll diese Meldung im Radio? Und das zu einer Zeit, in der es im nahen Osten brodelt, in der jeder zweite Satz einer Nachrichtenmeldung das Wort Finanzkrise enthält, in der der türkische Premier Erdogan wütend aus Davos abreist? Oder will man die Menschen mit solch leichter Kost in den harten Zeiten einfach mal durchatmen lassen? Ich glaub nicht. Der Bericht war einfach schlecht.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Jackson Pollock

Als man heute auf Google ging, bekam man auf der Einstiegsseite ein Bild gezeigt, bei dem man es nicht verübeln kann, wenn es jemand als Gekrakel bezeichnen würde. Mir kam der Stil bekannt vor und nach kurzem Grübeln erinnerte ich mich an meinen MoMa (Museum of Modern Art) Besuch in New York im vergangenen Jahr. Meine kunstgeschichtlichen Kenntnisse würde ich eher als rudimentär bezeichnen, doch lasse ich gerne Kunst auf mich wirken, da sie hilft, verschiedene Aspekte und Problemstellungen aus einen anderen Blickwinkel zu betrachten. Auch an den Namen des Künstlers konnte ich mich erinnern: Jackson Pollock. Als ich durch die fast erschlagende Vielfalt des MoMa's schritt, habe ich die Werke visuell wirken lassen und ich habe die Bilder fotographiert, die mich angesprochen, emotional bewegt, mein Interesse geweckt oder mich einfach abgestoßen haben. Ich hab mich durch meine Aufnahmen geklickt und siehe da, auch Werke von Pollock sind dabei.


Jackson Pollock wäre heute 97 Jahre alte geworden, deshalb seine Präsenz bei Google. Leider wurde er nicht mit so einem langen Leben gesegnet, er wurde lediglich 44 Jahre alt. Doch in seinem kurzem Leben hat er was Bleibendes hinterlassen. Er hatte seinen eigenen besonderen Stil entwickelt. Sein Stil ist so markant, dass man ihn sofort anhand eines kleinen Bildchen bei Google wieder erkennt. Das ist faszinierend. Er gilt als bedeutender Künstler des 20. Jahrhunderts. Das Bild rechts (The She-wolf, 1943) stammt aus einer Schaffensperiode Pollocks, in der die Bilder noch figurative Elemente enthalten. Als ich das Bild sah, kam mir sofort Romulus und Remus in den Kopf. Doch davon entfernte sich Pollock und entwickelte einen neuen Stil, bei dem er Farbe auf die auf dem Boden liegende Leinwand tropfen und fließen lässt. Pollock ist der Vater der Dripping-Technik, er wird der Strömung des Action Paintings zugeordnet. Nicht mehr das Bild selbst steht im Vordergrund, sondern die Entstehung selbst. Um zu verdeutlichen, wie groß die Werke sind, habe ich ein Photo gemacht, als gerade eine Dame in der der Nähe des Bildes stand (One: Number 31, 1950):


Pollock hat eingefahrene Denkmuster durchbrochen und neue Wege beschritten. Er hat konventionelle Herangehensweisen zur Seite gelegt und ist seinen eigenen Weg gegangen. Er wird als bedeutendster abstrakter Expressionist der USA gesehen. Welche Wege beschreiten wir denn neu? Welchen bleibenden Eindruck hinterlassen wir durch unser Schaffen, so dass wir einen eigenen positiven Erkennungseffekt bei unseren Mitmenschen erzeugen?



Dienstag, 27. Januar 2009

Frisch gepresst: Lieferzeiten in der Möbelbranche

Voller Euphorie will man seine Wohnung beziehen, alte Dinge hinter sich lassen, mit frischem Wind und Stil das neue Domizil zum Leben erwecken. Kurz: eine Ex-freie Zone wird kreiert. Doch die Energie und der Tatendrang werden sehr schnell abgebremst, falls die ins Auge gefassten Möbel nicht direkt abholbar sind, wie beispielsweise bei Ikea oder Mömax, sondern beim Hersteller über das Möbelhaus bestellt werden müssen. Das Thema Ikea wurde schon von Tommy Jaud in Vollidiot zu genüge angerissen, dazu will ich jetzt keinen extra Senf geben. Zu ausgelutscht die Sache.

Zurück zum Thema "zu bestellende Möbel". Ich vermute, dass bei der Bestellung der Möbel erstmal ein Rauchzeichen in die finnischen Wälder geschickt werden muss, damit das benötigte Holz geschlagen werden kann. Da gehen wohl die ersten zwei Wochen der im Schnitt zweimonatigen Lieferzeit für zu bestellende Möbel drauf. Wahrscheinlich geht das Holz dann nach Rotterdam, wo es dann illegal mit brasilianischen Tropenholz versetzt wird. Da gehen weitere zwei Wochen drauf, bevor das Material dann nach Osteuropa transportiert werden kann. Unter widrigen Arbeitsschutzbedingungen, vermute ich, wird dann das Holz mit viel Chemie behandelt und durch die Pressspanwerke geschleust. Die verbleibende Wochen werden benötigt, um die Möbel unfreundlichen Packern zu übergebeben, die dann diesen Freitag mit der ersten Möbelfuhre bei mir auf der Matte stehen und mir versichern, dass alles gute inländische Wertarbeit sei. Sind wir mal gespannt, in welchem Zustand die guten Stücke ankommen. Billy grinst schon.

Sonntag, 25. Januar 2009

Madsen / Herrenmagazin: Doppelpack deluxe am 4. Februar in Stuttgart-Wangen

Ein Termin besonderer Güte möchte ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen: Herrenmagazin und Madsen im LKA / Longhorn in Stuttgart-Wangen am 4. Februar. Deutsche Gitarrenmusik par excellence. Madsen hatte ich 2008 am Ring gesehen und die Jungs kommen live sehr gut zur Geltung. Die Wendländer sind auf dem Boden geblieben, obwohl seit "Die Perfektion" auch schon fast vier Jahre vergangen sind und die Combo sich im Laufe dieser Jahre respektabel etabliert hat. Sie sind fester Bestandteil meines persönlichen musikalischen Dreigestirns: Kettcar, Tomte, Madsen. Textlich kommt Madsen nicht an die Kopflastigkeit von Tomte und Kettcar ran, doch für Linklastig reichts.

Nachdem ich letztes Jahr geschäftlich äußerst ungünstig unterwegs war, musste ich Herrenmagazin in Stuttgart als Vorgruppe von Kettcar leider verpassen. Nachgeholt habe ich das Live-Erlebnis der Newcomer Ende Oktober 2008, als sie im Club Schocken in Stuttgart ihr Können zum Besten gaben. Sie haben den Club gerockt! Da blieb kein T-Shirt mehr trocken. Die Jungs verstehen ihr Handwerk und die Texte sind ausgereift. Für mich sind sie ein ganz heißer Tipp! Wenn sie es schaffen, mit ihrem nächsten Album eine weitere Schippe draufzulegen, muss ich mein Dreigestirn erweitern. Der intellektuelle Anspruch muss jedoch noch gesteigert werden, damit eine Ähnlichkeit zur Hamburger Schule nachgesagt werden kann. Dennoch ist ihre Live-Qualität unbestritten.

Nun gibt es beide, Madsen und Herrenmagazin, am 4. Februar in Stuttgart-Wangen. Hingehen, lauschen, springen!

Mittwoch, 21. Januar 2009

Zurück in die Zukunft, oder: Ich weiß, was du letzten Spätsommer getan hast

Mit dem Einzug in meine neue Wohnung und dem unerwartet zügig erfolgten Aufbau der Telefonanlage stellte ich sehr schnell fest, dass ich mir ein neues Festnetztelefon zulegen sollte. Hip Hip Hurray! Mein momentaner Geldabfluss für meine neue Wohnung steht in einem äußerst ungünstigem Verhältnis zum monatlich moderaten Mittelzufluss. Beim alten Telefon ist das Display kaputt und die Sprachqualität war noch nie der Brüller bei diesem kostengünstigen Teil aus hartplastig in sexy industriegrau.

Nach ausgiebiger Onlinerecherche fiel die Wahl auf ein Premiumgerät, "Innovative Eleganz. Das erste Gigaset Telefon mit Metallrahmen", so die Umschreibung. Wer kann da schon widerstehen? Wie war das nochmal mit dem Mittelzufluss? Schon vergessen ... oder eher verdrängt. Mit wenigen Mausklicks lag das Teil auch schon in meinem Warenkorb von Amazon und mit hinterlegten Kreditkartendaten war der Kauf auch umgehend beschlossene Sache. Fluchs befand sich schon die Bestätigungsemail in meiner Inbox und wenige Stunden später wurde laut einer weiteren elektronischen Bestätigung mein elegantes Kommunikationswunder verschickt.

Aus tief verankerter Neugier schaute ich sogleich beim angebotenen Service der Lieferverfolgung nach, wo sich denn mein Paket befindet. Ich traute meinen Augen nicht, was diese dem Lieferstatus entnehmen mussten: Meine Paket sei schon zugestellt worden. Wie bitte? Ich hatte doch erst vor wenigen Stunden die Bestellung getätigt. Doch es kommt noch besser: die Zustellung sei im Spätsommer 2007 erfolgt, also vor fast eineinhalb Jahren:

Gespenstisch. Das ist wie bei Zurück in die Zukunft ... oder soll ich besser mal den Arnie fragen, ob er mit dem Service bei Terminator zufrieden war? Hoffentlich kann ich bald ... nach Hause telefonieren.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Durchgeschüttelt, nicht geführt

Da saßen wir zwei, Basti und ich, nun wie betröppelt am Sonntagabend in den Kinostühlen vom Stuttgarter Metropol. Der Abspann vom neuen Bond - Ein Quantum Trost lief, die ersten Gäste verließen den Saal.

War er nun gut, der zweite Bond mit Daniel Craig? Wir versuchten, uns der Antwort Schritt für Schritt zu nähern. In einem Punkt waren wir uns sofort einig: Sean Connery bleibt unübertroffen. Doch schon beim zweiten Schritt driften wir auseinander. Ich persönlich finde Roger Moore's Humor köstlich, für Basti hat jedoch Pierce Brosnan an Position zwei die Nase vorn. Erstes Fazit also: Daniel Craig muss an sich arbeiten und noch Profil gewinnen, um in die Phalanx der Helden einbrechen zu können. Wir reden aber um den heißen Brei rum. Wie war er denn nun, der neue Bond? Er hatte jedenfalls eine extrem hohe Geschwindigkeit. Der Schnitt war so schnell, ich persönlich hatte Probleme, den Actionszenen zu folgen und die Bildflut aufzunehmen. Die Kampfszenen waren gut choreographiert. Einigkeit herrschte wieder beim Punkt "Verfolgungsszenen zu Fuß": der neue Bond muss springen können! Am besten auf Dächern oder an Fassaden entlang. Jedem das seine, ist wohl ein neuer Trend. Wir erinnern uns an die Eröffnungsszenen von Casino Royal. Zweites Fazit: Action stimmte, doch ein wenig zu schnell für das nostalgische Publikum. Nachdem wir auch "Hitman" gesehen hatten, war die Erwartungshaltung gegenüber dem Bond-Girl Olga Kurylenko extrem hoch. Für mich unerklärlich, weshalb Kurylenko sowas von unvorteilhaft modisch in Szene gesetzt wurde. Da wäre mehr drin gewesen. Drittes Fazit: Schade. Eva Green machte zuvor eine bessere Figur. Da fehlt doch noch was. Ach ja, die Story! Eine Organisation, die im Hintergrund die Strippen zieht und die Mächte der Welt an der Nase herumführt. Ist altbewährt, doch vom Hocker gehauen hat es uns nicht. Viertes Fazit: Geht in Ordnung. Unter dem Strich war "Ein Quantum Trost" ein guter Bond. Ich habe mich damit abgefunden, dass der Bond in der heutigen Zeit angekommen ist. Doch fehlt mir die Liebe zum Detail. Was ist beispielsweise mit "Q" passiert? John Cleese's Auftritt blieb aus. Wir wurden durch die Action durchgeschüttelt und mitgerissen, doch geführt wurden wir nicht durch liebgewonnene nostalgische Welt des Bond.

Dienstag, 6. Januar 2009

Schizophrenie oder Metamorphose?

Die besinnliche Weihnachtszeit ist zu Ende. Wir haben uns im Kreise der Familie und unseren Freunden auf das Wesentliche besinnt, uns als Christen oder weltliche Gutmenschen bekannt. Viele gute oder gutgemeinte Vorsätze wurden laut verkündet oder im Stillen endlich ins Auge gefasst. Alles wird besser werden, allen Zweiflern und bösen Zungen zum Trotz! Jetzt erst recht!

Wie für mich steht auch für viele andere morgen der erste Arbeitstag an. Wird sich etwas ändern? Werden wir endlich die guten Vorsätze in die Tat umsetzen? Und auf die Spitze getrieben: werden wir bessere Menschen sein? Werden wir die im Privaten vorgenommenen Dinge auch im harten Arbeitsalltag zum Besten geben und leben?

Provokant stelle ich hier die Frage: Schizophrenie oder Metamorphose? Wann werden wir uns aus dem Larvenstadium zum Adultstadium umwandeln und endlich die längst überfälligen Dinge in die Hand nehmen? Oder bleiben wir in dem unbefriedigendem Status hängen, dass wir im Alltag die Vorhaben als private intime Persönlichkeit unterdrücken und uns nur noch schemenhaft an die wichtigen Werte und Vorhaben erinnern?